

Die Vorfreude war in St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach bereits Tage zuvor spürbar. Die Bewohner*innen überlegten aufgeregt: „Was soll ich zu diesem besonderen Tag anziehen?“ und „Wann kommt der Erzbischof denn genau?“ Auch das Team bereitete sich gemeinsam auf das besondere Ereignis vor.

Als Erzbischof Josef Grünwidl schließlich im Haus St. Louise eintraf, wurde er herzlich empfangen. Gemeinsam mit Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden feierte er die Vesper in der hauseigenen Kapelle. Der Ezbischof erzählte vom Sinnbild einer Rose: Man könne über das Leben raunzen und sich ärgern wie über die Dornen einer Rose. Oder man könne sich der wunderschönen Blüte zuwenden und sich am Guten im Leben erfreuen — wie Familie und Freundschaft. „Es gibt jeden Tag einen Grund, dankbar zu sein und sich zu freuen.“ Die feierliche Atmosphäre und das berührende Gebet schenkte vielen Menschen im Pflegehaus einen Moment von Ruhe, Besinnung und Gemeinschaft.

Erzbischof Grünwidl nahm sich bewusst Zeit für persönliche Begegnungen auf den Wohnbereichen. In persönlicher Atmosphäre entstanden viele schöne Gespräche. Es wurde erzählt, zugehört, nachgefragt und auch gelacht. Mit großer Offenheit und Herzlichkeit ging er auf Bewohner*innen und Mitarbeitende ein und zeigte ehrliches Interesse an ihren Erfahrungen und Gedanken. Ein gemeinsames Abendessen bildete den schönen, genussvollen Abschluss für das besondere Treffen.



















Der Besuch von Erzbischof Josef Grünwidl hat das Haus St. Louise auf eine ganz besondere Weise berührt. Die große Vorfreude, die herzlichen Begegnungen und die vielen schönen Momente machten diesen Tag zu einem Erlebnis, das den Bewohner*innen und Mitarbeitenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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